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Ganzheitliche Gesundheit: Bedeutung und Massnahmen zur Prävention

Die ganzheitliche Gesundheit verfolgt einen Ansatz, der viele verschiedene Lebensbereiche inkludiert. Besonders wichtig ist das Zusammenspiel zwischen ganzheitlicher Gesundheit und Ernährung. Jedoch gibt es noch viele weitere Dinge, die man beachten sollte, um ganzheitlich gesund zu sein. Dieser Beitrag zeigt, was man präventiv gegen Beschwerden und Erkrankungen tun kann und aus welchen Teilbereichen sich die ganzheitliche Gesundheit zusammensetzt.

Was ist ganzheitliche Gesundheit? 

Viele ganzheitliche Gesundheitspraxen bieten einen ganzheitlichen Gesundheits-Check bzw. eine -Beratung an. In diesem Zuge werden viele verschiedene Tests durchgeführt, um viele Bereiche der menschlichen Gesundheit zu beleuchten.

Doch was ist eigentlich die Definition von ganzheitlicher Gesundheit? Diese Frage muss ganz zu Beginn geklärt werden, ehe es an Methoden geht, die ganzheitliche Gesundheit zu stärken. Die ganzheitliche Betrachtung der Gesundheit zielt darauf ab, alle Aspekte des Wohlbefindens zu stärken. Damit ist nicht nur der körperliche Ansatz gemeint, sondern auch der geistige sowie der emotionale. Das Ziel der ganzheitlichen Gesundheit ist, alle Bereiche in Einklang zu bringen. Das kann die Lebensqualität steigern.

Allerdings gibt es viele verschiedene Ansätze, was ganzheitliche Gesundheit betrifft. Einer davon ist, die Ursachen für Beschwerden herauszufinden und nicht nur die Symptome zu behandeln. Und diese Ursachen können sowohl im körperlichen als auch im seelischen Bereich liegen. 

Der Grundgedanke der ganzheitlichen Gesundheit lässt sich also wie folgt beschreiben: Der Mensch setzt sich als „Ganzes“ aus verschiedenen Aspekten zusammen. Im Zuge der ganzheitlichen Gesundheit kümmert man sich um all diese Faktoren.

Die 4 Säulen der ganzheitlichen Gesundheit

Mit einem Säulen-Modell lässt sich die ganzheitliche Gesundheit gut beschreiben. Während an einigen Stellen von 5 oder 8 Säulen die Rede ist, fokussiert sich dieser Beitrag auf nur 4 Säulen der ganzheitlichen Gesundheit.

1. Bewegung

Wer sich zu wenig bewegt, tut seinem Körper nichts Gutes. Zur ganzheitlichen Gesundheit gehört daher auch ein ausgeglichenes Mass an Bewegung. Sie wirkt nicht nur Übergewicht und Diabetes entgegen, sondern sorgt auch für einen funktionierenden Stoffwechsel und wirkt sich positiv auf die Psyche aus.

Damit ist nicht gemeint, dass man in den Extremsport übergehen sollte. Es sind vielmehr regelmässige Trainingseinheiten wie Laufen, Schwimmen oder Radfahren, die dem Körper guttun. Ausserdem sollte man Bewegung in den Alltag integrieren. Folgende Tipps helfen:

  • Anstelle des Aufzugs öfter einmal die Treppe nehmen

  • Mit dem Fahrrad oder zu Fuss zur Arbeit und das Auto stehenlassen

  • Bei langen sitzenden Tätigkeiten immer wieder aufstehen und sich strecken

  • Erholsame Spaziergänge an der frischen Luft machen

2. Ernährung

Wenn es um Gesundheit geht, wird im selben Atemzug meist auch die Ernährung genannt. Tatsächlich ist es ausschlaggebend, was der Mensch in sich aufnimmt. Das Zusammenspiel auch Makro– und Mikronährstoffen ist essenziell für eine umfassende Versorgung. 

Wer auf eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung achtet, kann den Körper mit allem versorgen, was er benötigt. In einigen Fällen ist zwar die Unterstützung durch Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll. Jedoch sollte die Ernährung an oberster Stelle stehen.

Doch wie sieht eine ganzheitlich gesunde Ernährung aus? Am besten setzen sich Mahlzeiten aus verschiedenen Lebensmittelgruppen zusammen. Dazu gehören Obst und Gemüse, Vollkornprodukte, Milchprodukte, Hülsenfrüchte sowie gesunde Fette. Auch mageres Fleisch kommt gerne auf den Speiseplan, um die Ernährung so abwechslungsreich wie möglich zu machen.

Eine besonders große Rolle bei der Ernährung spielen die in Speisen enthaltenen Nährstoffe. Es gibt, wie bereits angesprochen, sowohl Mikro- als auch Makronährstoffe. Als Makronährstoffe zählen Proteine, Kohlenhydrate und Ballaststoffe. Mikronährstoffe hingegen sind Vitamine und Mineralstoffe. Eine ausgewogene Mischung all dieser Nährstoffe gilt als erstrebenswert.

Neben der richtigen Ernährung ist auch eine ausreichende Zufuhr von Flüssigkeit wichtig für die ganzheitliche Gesundheit. Wasser ist essenziell für den Stoffwechsel und die Verdauung. Da Wasser einer der Hauptbestandteile der meisten Zellen ist, trägt es auch zu einer problemlosen Funktion vieler Prozesse im Körper bei und unterstützt bei der Entgiftung. Experten raten, rund 2 Liter Wasser oder ungesüssten Tee zu trinken.

3. Entspannung

Neben Bewegung und Ernährung ist auch die Entspannung ein äusserst wichtiger Faktor, wenn es um ganzheitliche Gesundheit geht. Tatsächlich ist sie es, die zu einer Ausgeglichenheit führen kann, die nicht nur die Psyche, sondern auch den Körper betrifft. Immerhin gilt: Stress kann krank machen. Wer jedoch Stress reduzieren kann, tut seinem Körper etwas Gutes.

Entspannung kann auf vielerlei Weise erzielt werden. Einige suchen sich dafür Tätigkeiten wie Yoga oder Meditation. Andere hingegen gehen in der Natur spazieren, besuchen die Sauna oder lesen ein gutes Buch. Stressbewältigungsmethoden sind sehr individuell. So passt nicht jede Strategie zu jedem Menschen. Wichtig ist nur, dass man individuell die Beschäftigung findet, bei der man persönlich am besten abschalten kann.

4. Schlaf 

Schlaf ist ein besonders wichtiger Aspekt der ganzheitlichen Gesundheit, der eng mit Entspannung gekoppelt ist. Schlaf ist für jeden Menschen essenziell. Während der Nachtruhe laufen mehrere Reparatur- und Regenerationsprozesse im Körper ab. So werden beispielsweise schädliche Bakterien, Viren oder auch Zellen abgebaut. Zudem verschwinden viele Sorgen über Nacht – das liegt daran, dass Schlaf auch der Psyche guttut.

Hinsichtlich Schlafs sind sowohl die Schlafdauer als auch die Schlafqualität von grosser Bedeutung. Wie viel jeder Mensch schlafen sollte, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Experten nennen als Richtwert etwa 7 bis 8 Stunden pro Nacht.

Die Schlafqualität wird massgeblich vom Umfeld beeinflusst. Deshalb sollte das Schlafzimmer möglichst schlaffördernd eingerichtet werden. Es gilt, Lichtquellen zu vermeiden, Störungen zu reduzieren und eine geeignete Temperatur von 17 bis 20 °C zu halten.

Ganzheitliche Gesundheitsvorsorge – diese Massnahmen helfen

Der Mensch kann selbst einiges dafür tun, um seine Gesundheit zu stärken – und das auf ganzheitlicher Ebene. Verschiedene Massnahmen stärken unterschiedliche Bereiche der Gesundheit.

Achtsame Atmung

Vielen Menschen ist es gar nicht bewusst, dass sie falsch atmen. Kann man falsch atmen? Und wie atmet man überhaupt richtig?

Tatsächlich kann man bei einer so essenziellen Sache wie dem Atmen einige Dinge falsch machen: Man atmet zu flach, zu wenig, zu unregelmäßig oder durch den Mund anstatt durch die Nase. 

Die Folgen sind auf den ersten Blick gar nicht so deutlich zu sehen, doch sie sind da. Wer falsch atmet, läuft Gefahr, dass Gehirn und Zellen nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden.

Vor allem ein stressiger Alltag führt häufig zu einer falschen Atmung. Daher ist es für viele Menschen ratsam, bewusst und achtsam zu atmen. Bestimmte Atemübungen oder Yoga gehören also zu wichtigen Komponenten, um die ganzheitliche Gesundheit zu stärken.

Stress reduzieren

Schon allein wegen der Atmung, die sich durch Stress verschlechtern kann, sollte man Stress reduzieren. Allerdings hat er noch viele weitere negative Auswirkungen. Dabei muss man jedoch erst zwischen positivem und negativem Stress unterscheiden. Nicht jede Form von Stress ist schädlich!

Positiver Stress, der beispielsweise beim Sport entsteht, spornt zu Höchstleistungen an. Er führt zu einem gesunden Ehrgeiz, der einen weiterbringt. Negativer – oder auch destruktiver – Stress ist das Gegenstück. Er hat vielmehr einen lähmenden Effekt und kann krank machen.

Destruktiver Stress kann die ganzheitliche Gesundheit schwächen, da sich Unruhe, Schlafschwierigkeiten oder Krankheiten herausbilden können. 

Ernährungsumstellung

Im hektischen Alltag kommt bei vielen Menschen die richtige Ernährung schnell zu kurz. Die Folge können Mangelerscheinungen oder Antriebslosigkeit sein. Eine falsche Ernährung mündet nicht selten auch früher oder später in Erkrankungen.

Verbannen aus dem Speiseplan sollte man daher Fertiggerichte und Fast Food. Solche Speisen enthalten zwar eine hohe Kaloriendichte, jedoch kaum Nährstoffe. Die Auswirkungen können vielfältig sein. Von einem erhöhten Risiko auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen über Übergewicht bis hin zu Abgeschlagenheit ist alles dabei.

Daher ist im Zuge der Massnahmen für die Stärkung der ganzheitlichen Gesundheit eine Ernährungsumstellung anzuraten. Abwechslungsreiche Kost, die viele Mikronährstoffe bietet, gilt als das A und O für einen gesunden Körper sowie ein hohes Wohlbefinden. 

Ein gesundes Umfeld

In der ganzheitlichen Gesundheit spielen auch soziale Kontakte eine wichtige Rolle. Essenziell für das Wohlbefinden ist damit ein gesundes Umfeld. So können beispielsweise das Arbeitsumfeld, persönliche Beziehungen oder auch Familienmitglieder für Stress im Leben sorgen. Wer solche Stressoren identifiziert, sollte im Zuge der ganzheitlichen Gesundheit Massnahmen ergreifen, sie abzuschwächen oder im Ernstfall ganz auszumerzen. Das ist zum Beispiel durch einen Arbeitsplatzwechsel möglich.

Ein gesundes Umfeld bezieht sich jedoch nicht nur auf das soziale Leben eines Menschen. Darunter fällt auch das physische Umfeld. So gilt eine saubere und ordentliche Umgebung, in der ein hohes Mass an Hygiene herrscht, als förderlich für die ganzheitliche Gesundheit. Und auch natürliche Materialien wie Holz führen zu einem grösseren Wohlbefinden.

Fernhalten sollte sich der Mensch zudem vor Giftstoffen. Was im ersten Moment als absolut selbstverständlich klingt, ist oftmals nicht so einfach. Viele Kosmetika oder Reinigungsmittel enthalten Giftstoffe oder andere schädliche Substanzen, die man gar nicht als solches wahrnimmt. Daher sollte man bereits beim Einkauf darauf achten, schadstofffreie Produkte zu kaufen.

Fazit

Bei der ganzheitlichen Gesundheit geht es um den Menschen als Gesamtes und nicht nur um einzelne Teilbereiche wie den Körper oder die Psyche. Hier werden alle Anteile eines Menschen betrachtet, sodass ganzheitliche Ansätze gefunden werden können, um das Wohlbefinden und die Gesundheit zu steigern. Das kann sich in vielerlei Hinsicht positiv auswirken.