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Liebe Puls-Redaktion!

Das war ja vielleicht Schwachsinn, was ihr gestern über den Äther verbreitet habt. “Vitamine & Co. – Was sie wirklich bringen” – dazu würden wir gerne auch was sagen: mit der Betonung auf: was sie wirklich bringen.

Ok, wir versuchen es nochmals. Nachdem wir im ersten Ärger die Reaktion weiter unten veröffentlicht haben, versuchen wir es auf die gewinnende Tour. Im Ernst: Während eurer Sendung sind wir ständig vom Sofa gefallen, so unausgewogen war sie. Kaum auf den Beinen, bekam das ganze Wohnzimmer Schlagseite und wir lagen wieder am Boden. In der Mitte des Beitrags – wir schwören’s! – blieb plötzlich die Hälfte des Fernsehers dunkel vor lauter Einseitigkeit. Plakativ, pauschalisierend, parteiisch. Vor lauter Haaren in der Suppe war kaum noch Gemüse drin. Kein Wunder bekam euch die Sache nicht!  

Warum nur ist sie so beliebt: Die Mär von den bösen, unnützen und gefährlichen Vitaminpräparaten, die den Menschen das Geld aus der Tasche ziehen? Warum nur wird diese Geschichte in den Medien immer und immer wieder erzählt, obwohl längst belegt ist, dass Vitamine eben sehr wohl einen positiven Effekt haben können? Was ist so spannend daran, die kleinen Helferlein aus der Welt der Mikronährstoffe wieder und wieder in die Pfanne zu hauen? Welcher Frust reitet Ärzte und Experten, damit sie Nahrungsergänzungsmittel schlecht machen müssen und wichtige Studien schlicht nicht zur Kenntnis nehmen? Wir wissen es leider nicht.

Wir beobachten nur immer wieder, wie lustvoll und wider besseres Wissen Vitamine verdammt und in Bausch und Bogen verworfen werden. So wie von euren «Checkern» mit den farbigen Buchstaben. Meist unter gütiger Mithilfe eines älteren Arztes oder Experten, der eine Mission zu haben scheint: «Vitamine sind schlecht. Sie sind unnötig, ja gefährlich. Wer sich ausgewogen ernährt, benötigt sie nicht.» Wo bitte schön sind die Beweise für diese Behauptungen? Die Studie, die das zeigt? Warum fragt ihr nicht nach?

Dabei zeigt ihr in eurem Beitrag ja die Broschüre “Wie gut ist die Bevölkerung der Schweiz mit Mikronährstoffen versorgt?” vom Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen. Ihr nehmt sie bloss nicht zur Kenntnis. Sonst hättet ihr zeigen können, dass die empfohlenen Werte zu Vitamin D, Folsäure, Pantothensäure, Kalium, Calcium und Jod in der Schweiz nicht erreicht werden. Bei Frauen auch nicht bei Eisen. Dies bedeutet: die betroffenen Personen haben einen Mangel. Und der hat Auswirkungen auf ihre Gesundheit. Nicht immer gravierende, einverstanden. Aber in der Summe und über die Zeit manchmal schon. Genau da setzen Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente an: Weil sie diesen Mangel einfach, effizient und kostengünstig beheben können.

Und dann bitte keine Debilitäts-Einwürfe: Ist ja klar, dass FastFood und Kapseln keine vollwertige, ausgewogene Mahlzeit ersetzen können. Es heisst NahrungsERGÄNZUNGSmittel und nicht NahrungsERSATZmittel. Wir machen keine Astronautennahrung. Vitaminpräparate wirken unterstützend, wenn wichtige Mikronährstoffe fehlen. Sie ersetzen nie Gemüse, Rohkost, Vollwert. Weil die ganze Pflanze mit all ihren vielen Inhaltsstoffen viel wertvoller ist als ein einzelnes Vitamin daraus, verkapseln wir fast immer das Vollspektrum. Und nicht einen einzelnen, synthetisch hergestellten und womöglich modifizierten Wirkstoff wie Big Pharma. Deren Produkte der ältere Arzt oder Experte aus Teil 1 sein Berufsleben lang völlig unkritisch verschrieben hat.

Schön, dass ihr über Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente berichtet. Diese sollten wirklich in aller Munde sein. Weniger schön, wie ihr darüber berichtet. Na gut: There’s no such thing as bad publicity. Irgendwann wird sich gut, günstig und wirksam durchsetzen. Da machen wir uns keine Sorgen. Eine Zeitenwende auch hier. Und wir helfen mit: nach Kräften und mit bestem Wissen und Gewissen.

Unsere erste Reaktion

(Knalliger und angriffiger, stimmt. Aber nicht minder wahr. Und faktenbasiert. Lest selber!)

Wir sind uns bewusst: Wahrheit ist bekanntlich relativ und in Zeiten von Pluralismus & alternativen Fakten kann man mit Fug und Recht alles Mögliche behaupten. In der Schweiz wird die freie Rede Gott sei Dank hoch gehalten und es ist jeder und jedem unbenommen, sich eine eigene Meinung zu bilden. Um eurem mindestens unvollständig, um nicht zu sagen irreführend wahrgenommenen Informationsauftrag etwas dagegen zu halten, steuern wir jedoch gerne ein paar Beobachtungen unsererseits zum Diskurs bei: “Vitamine & Co. – was sie wirklich bringen”. (Hier geht es zum Beitrag von PULS).

  • Beispiel Vitamin D: Mindestens 50% der Schweizer Bevölkerung haben einen Vitamin-D-Spiegel, der nicht hoch genug ist, um die Knochengesundheit bei allen Erwachsenen und die Muskelgesundheit bei älteren Personen zu unterstützen. Mit anderen Worten: Sie haben einen Mangel. Das behaupten nicht wir, sondern steht in einem offiziellen Papier des Bundesamtes für Gesundheit.
  • Wer nun denkt, “alles halb so wild”, wie es der Experte vom Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen in eurem Beitrag glauben machen will, dem sei ans Herz gelegt, sich zum Zusammenhang zwischen Vitamin-D-Spiegel und Gesundheit zu informieren und es zum Beispiel mit dieser Internetrecherche zu versuchen.
  • Zum Vitamin C und eurer Behauptung, diesem fehle jeder Wirkungsnachweis: Eine kurze Recherche in der Studiendatenbank www.pubmed.gov zu den Stichworten “vitamin c infection” fördert 4363 Resultate zutage. Nun heisst das selbstverständlich noch nicht, dass all diese Studien auch einen positiven Effekt von Vitamin C gefunden haben, doch nur schon ein kurzer Blick auf die Zusammenfassungen zeigt, dass es eine Wirkung gibt. Wie kommt ihr da auf die Idee zu behaupten, es gebe keinen Nachweis für die Wirkung von Vitamin C?
  • Die Aussagen im Vitamin-B-Check: Sorry, das ist hanebüchen, um nicht zu sagen fahrlässig. Die Ausgangsfrage “Wie viel benötigen wir davon, um gesund zu sein?” macht ihr euch schon gar nicht zu beantworten die Mühe, sondern salbadert nur unausgegoren zu den Gefahren von Vitamin B12. Da ging probieren vielleicht etwas zu deutlich über studieren..
  • Zur einer drohenden Überversorgung mit Vitaminen können wir nur sagen: Nahrungsergänzungsmittel müssen strenge Inhaltsvorgaben einhalten, werden kontrolliert und betroffene Firmen bei Fehlern empfindlich abgemahnt. In diesem sicheren System braucht es die Angstmacherei von Puls nicht.
  • Zur Aussage, Studien würden zeigen, dass die Ernährung kaum einen Effekt habe, führen wir gerne eine einzige Studie ins Feld, die sogenannte Rotterdam-Studie, welche gezeigt hat, dass Menschen, die über 10 Jahre hinweg viel natürliches Vitamin K2 einnahmen, deutlich weniger Calciumablagerungen in den Arterien und eine weit bessere Herz-Kreislauf-Gesundheit aufwiesen als andere. Wir meinen: Das macht durchaus einen Unterschied.
  • Zum Vorwurf der Geldmacherei: Nahrungsergänzungsmittel gehören zu den günstigsten Produkten in Apotheken & Drogerien überhaupt. Da sie nicht von den Krankenkassen übernommen werden, könnten sie anders am freien Markt auch gar nicht überleben. Wenn man unlauteres Geschäftsgebaren kritisieren will, dann rücken bitte schön jene hier ungenannt bleibenden Player doch viel eher in den Fokus, die exorbitant teure Produkte, auf fragwürdigen Studien beruhend, von gekauften Ärzten empfohlen, mit dem identischen Wirkstoff wie im Vorläuferprodukt, aber neu verpackt und mit minimal veränderter Rezeptur, damit wiederum dem vollen Patentschutz, zum dreifachen Preis und denselben Nebenwirkungen Herr und Frau Schweizer unterjubeln.
  • Wo so viel Schatten ist selbstverständlich auch Licht: Einen veritablen Glanzpunkt wollen wir auf keinen Fall unerwähnt lassen. Minute 14:50: “Sekundäre Pflanzenstoffe sind sehr gesund.” Das hätten wir nie so sagen dürfen, ihr sprecht uns jedoch aus tiefstem Herzen. Danke und bravo!

Abschliessend: Die Mär von den angeblich unnötigen bis gefährlichen Vitaminpräparaten wird nicht wahrer durch die ständige Wiederholung. Da könnt ihr die immer gleiche Litanei noch so eifrig herunterbeten. “Zuerst denken und dann gackern”, hat unser Physiklehrer uns jeweils an den Kopf geworfen, wenn wir offensichtlich Bockmist erzählt oder unsere Hausaufgaben nicht gemacht hatten. Das war nicht nett und möchten wir an dieser Stelle auf keinen Fall gesagt haben, aber einer Gesundheitsredaktion würde ein bisschen mehr Sorgfalt und Ausgewogenheit nicht schlecht ins Programm stehen, oder etwa nicht?

12 Jahre Vitalstofferfahrung haben uns gezeigt, dass mit Nahrungsergänzungsmitteln sehr viel erreicht werden kann. Das belegen unter anderem die ermutigenden Berichte von unzähligen Therapeuten, Drogisten und ganzheitlich arbeitenden Ärzten, die ihre Patientinnen und Patienten mit Mikronährstoffen unterstützen und sich ihren Beruf ohne diese Geschenke aus der Natur nicht mehr vorstellen können. Wir stehen deshalb zu 100% hinter unseren Produkten, aus tiefer Überzeugung und vor allem mit gutem Gewissen!